
Wie entwickeln sich Menschen am Anfang ihres Lebens? Was prägt sie in dieser frühen Phase ihres Lebens, die als Kindheit bezeichnet wird? Welche Rolle spielt Musik in dieser Lebensphase? Inwiefern spiegelt sich Kindheit in komponierter Musik und im Umgang mit ihr wider?
Dies sind Fragen, die um Kindheit bzw. um das Verhältnis von Musik und Kind kreisen und mit denen sich Wissenschaftler unterschiedlicher Provenienz beschäftigen. Wer sich mit künstlerischem oder künstlerisch-pädagogischem Anspruch Musik widmet, sollte Einblick nehmen in dieses durchaus spannungsreiche Verhältnis. Daher wurde im Wintersemester 2009/10 an der Hochschule für Musik Würzburg eine Ringvorlesung zum Thema Kindheit im Spiegel der Musikkultur angeboten. Sie gab Studierenden der Instrumental- und Vokalpädagogik bzw. der Schulmusik sowie der interessierten Öffentlichkeit einen einführenden Überblick über ein Thema, das in hohem Maße berufsrelevant, zugleich auch von gesellschaftlichem Interesse ist.
Die Vorträge fanden nun Eingang in den vom Augsburger Wißner Verlag publizierten Band Kindheit im Spiegel der Musikkultur. Eine interdisziplinäre Annäherung. Zum Inhalt:

Am 27. und 28. April 2012 tagte an der Robert Schumannn Hochschule Düsseldorf die „Arbeitsgemeinschaft der Leitenden Musikpädagogischer Studiengänge in der Bundesrepublik Deutschland“ (ALMS). Im Rahmen der an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf stattfindenden Jahreskonferenz wurde Prof. Dr. Barbara Busch einstimmig in ihrem Amt als stellvertretende Sprecherin bestätigt.
Ziel der ALMS ist die bundesweite Abstimmung in grundsätzlichen inhaltlichen und strukturellen Fragen der künstlerisch-pädagogischen Ausbildung, insbesondere hinsichtlich der Studienreform. Zur Umsetzung ihrer Beschlüsse und Empfehlungen richtet sich die ALMS an die Leitungen der Ausbildungsinstitute, an Fachverbände und Fachgremien sowie an Politik und Öffentlichkeit.
Weitere Informationen zur Arbeit der ALMS sowie Positionspapiere unter: www.alms-musik.de.