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Kindheit im Spiegel der Musikkultur

Wie entwickeln sich Menschen am Anfang ihres Lebens? Was prägt sie in dieser frühen Phase ihres Lebens, die als Kindheit bezeichnet wird? Welche Rolle spielt Musik in dieser Lebensphase? Inwiefern spiegelt sich Kindheit in komponierter Musik und im Umgang mit ihr wider?

Dies sind Fragen, die um Kindheit bzw. um das Verhältnis von Musik und Kind kreisen und mit denen sich Wissenschaftler unterschiedlicher Provenienz beschäftigen. Wer sich mit künstlerischem oder künstlerisch-pädagogischem Anspruch Musik widmet, sollte Einblick nehmen in dieses durchaus spannungsreiche Verhältnis. Daher wurde im Wintersemester 2009/10 an der Hochschule für Musik Würzburg eine Ringvorlesung zum Thema Kindheit im Spiegel der Musikkultur angeboten. Sie gab Studierenden der Instrumental- und Vokalpädagogik bzw. der Schulmusik sowie der interessierten Öffentlichkeit einen einführenden Überblick über ein Thema, das in hohem Maße berufsrelevant, zugleich auch von gesellschaftlichem Interesse ist.

Die Vorträge fanden nun Eingang in den vom Augsburger Wißner Verlag publizierten Band Kindheit im Spiegel der Musikkultur. Eine interdisziplinäre Annäherung. Zum Inhalt:

  • Prof. Dr. Barbara Busch (HfM Würzburg):
    Fluch oder Segen? Anmerkungen zur Kindorientierung in der Instrumentalpädagogik
  • Prof. Dr. Maria Fölling-Albers (HfM Würzburg):
    Veränderte Kindheit und Kindheitsforschung. Herausforderungen für die Grundschule
  • Dr. Phil. Volker Fröhlich (Universität Würzburg):
    Kinder als Entwicklungstatsache oder Kindheit als Konstrukt? Wege und Irrwege erziehungswissentschaftlicher Kinder- und Kindheitsforschung
  • Heike Henning (HfM Nürnberg und HfM Würzburg):
    Die „Entdeckung des Kindes“. Anmerkungen zur Professionalisierung der vokalpädagogischen Praxis mit Kindern seit Mitte des 20. Jahrhunderts
  • Prof. Dr. Christoph Henzel (HfM Würzburg):
    Kind und Kindheit in der Musik. Wandel in der Klaviermusik vom 18. zum 20. Jahrhundert
  • Prof. Dr. Ariane Jeßulat (HfM Würzburg):
    Alben für Kinder? Robert Schumanns Miniaturen für Klavier zwischen klingendem Kindbild und poetischer Kompositionslehre
  • Prof. Dr. Andreas C. Lehmann (HfM Würzburg):
    Musikalisches Lernen von Kindern aus musikpsychologischer Perspektive. Eine Einführung
  • Prof. Dr. Wolfgang Lessing (HfM Dresden):
    „…wer das Beste der Kindheit nicht vergisst.“ Kindheit und ästhetische Erfahrung im Denken Theodor W. Adornos
  • Prof. Dr. Thomas Münch (HfM Würzburg):
    Kinder – Medien – Musik. Medien als Instanz der Musiksozialisation im Kindesalter
  • Prof. Dr. Barbara Stiller (Hochschule für Künste Bremen):
    Kinder hören Musik. Konzertpädagogik als Baustein der Musikvermittlung
Prof. Dr. Barbara Busch
Barbara Busch

ALMS: Prof. Dr. Barbara Busch wieder gewählt

Würz­bur­ger Pro­fes­so­rin stell­ver­tre­ten­de Spre­che­rin der Ar­beits­ge­mein­schaft der Lei­ten­den mu­sik­päd­ago­gi­scher Stu­di­en­gän­ge (ALMS)

Am 27. und 28. April 2012 tag­te an der Robert Schumannn Hochschule Düsseldorf die „Ar­beits­ge­mein­schaft der Lei­ten­den Mu­sik­päd­ago­gi­scher Stu­di­en­gän­ge in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land“ (ALMS). Im Rah­men der an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf statt­fin­den­den Jah­res­kon­fe­renz wur­de Prof. Dr. Bar­ba­ra Busch einstimmig in ih­rem Amt als stell­ver­tre­ten­de Spre­che­rin be­stä­tigt.

Ziel der ALMS ist die bun­des­wei­te Ab­stim­mung in grund­sätz­li­chen in­halt­li­chen und struk­tu­rel­len Fra­gen der künst­le­risch-​päd­ago­gi­schen Aus­bil­dung, ins­be­son­de­re hin­sicht­lich der Stu­di­en­re­form. Zur Um­set­zung ih­rer Be­schlüs­se und Emp­feh­lun­gen rich­tet sich die ALMS an die Lei­tun­gen der Aus­bil­dungs­in­sti­tu­te, an Fach­ver­bän­de und Fach­gre­mi­en so­wie an Po­li­tik und Öf­fent­lich­keit.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zur Ar­beit der ALMS so­wie Po­si­ti­ons­pa­pie­re un­ter: www.​alms-​​mu­sik.​de.