Christoph Reinhold Morath studierte Theologie und Kirchenmusik sowie Mathematik und Musikwissenschaft und arbeitet wissenschaftlich und praktisch auf beiden Gebieten.
Er absolvierte zahlreiche Meisterkurse für Orgel, Cembalo (H. Wunderlich, L.F. Tagliavini, L. Lohmann, L. Ghielmi, M. Torrent u. a.), Aufführungspraxis Alter Musik und Interpretation Neuer Orgelmusik (T. Nilsson, H.O. Ericsson u. a.) sowie Improvisation (A. Isoir, G. Bovet u. a.). Tief prägten ihn die Gelegenheiten der Begegnung mit Sir John Eliot Gardiner, London, und das Orgel-Studium bei Prof. Dr. Ewald Kooiman, Amsterdam. Er leitet die ERLANGER ORGELTAGE und deren Meisterkurs für Orgel. Zahlreiche Konzerte als Interpret und Improvisator, Kurse und Vorträge im Inland und in ganz Europa, Rundfunk-, Fernseh- und acht CD-Produktionen.
Veröffentlichungen zur Theologie, zur Liturgik, Hymnologie, zum Orgelbau sowie zur theologischen Bachforschung.
Sein besonderes Engagement gilt kompromisslos dem hochqualifizierten Orgelbau und einer lebendigen musikalischen Aufführungspraxis.
Neben dem Orgelwerk J.S. Bachs, das er 2010 zum dritten Mal komplett aufführte, gilt seine besondere Liebe C. Franck, O. Messiaen, der zeitgenössischen Musik und der Improvisation (z.B. Stummfilm-Live-Musik bei den Erlanger Stummfilmtagen); ein Live-Mitschnitt (Festival Symphonische Orgelkunst Dornbirn) zu Drehers „Jeanne d’Arc" ist in Vorbereitung.
Die umfangreiche Dokumentation der jüngsten Gesangbucharbeit in Bayern und die wissenschaftliche Würdigung der Rekonstruktion der Wiegleb-Orgel in Ansbach sind in Arbeit.