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Prof. Dr. Ariane Jeßulat

Musiktheorie
Room: B 115
Prof. Dr. Ariane Jeßulat

Ariane Jeßulat (geb. 1968) studierte an der Berliner Hochschule der Künste Schulmusik und Hauptfach Musiktheorie. Sie promovierte 1999 bei Elmar Budde. Seit 1996 ist sie als Dozentin für Musiktheorie tätig, zunächst als Lehrbeauftragte an der HdK (jetzt UdK) Berlin, dann als Lehrkraft für besondere Aufgaben von 2000-2004 am musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2004 ist sie Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört die analytische Auseinandersetzung mit dem Sprachcharakter von Musik.

Dazu schrieb sie u. a.:

Die Frage als musikalischer Topos, Sinzig 2001,

Modernität und Tradition in Liszts Prometheus, in: M&Ä, 7. Jahrgang, Heft 28, Oktober 2003,

Mendelssohns Beethoven-Rezeption als Beispiel musikalischer Zitiertechnik, in: Zeitschrift der GMTh, 2. Jahrgang 2005,

Epische Erzählstrukturen in Mahlers IX. Sinfonie, in: A. Jeßulat/A. Ickstadt/M. Ullrich (Hg.), Zwischen Komposition und Hermeneutik Festschrift für Hartmut Fladt, Würzburg 2005,

Verkürzung, Dehnung, Idealisierung: Die Nornenszene und der Kopfsatz der Eroica. Ein Beitrag zur Theorie musikalischer Rezeption, in: Wagnerspectrum 2/2006,

Musikalische Interpunktion bei Calvisius, in: Geschichte der Musiktheorie (erscheint 2007)

Zu Beginn ihres Studiums lernte sie den Komponisten Dieter Schnebel kennen und trat dem ursprünglich von ihm gegründeten Ensemble für experimentelle Musik und experimentelles Musiktheater Die Maulwerker bei. Sie arbeitet in dem seit 1995 selbständigen Ensemble als Sängerin und Pianistin (Mehr Informationen auch unter www.maulwerker.de).