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Prof. Ari Rasilainen

Photo of Ari Rasilainen
Dirigieren / Orchesterleitung
Room: H 207

Ari Ra­si­lai­nen gilt heu­te als ei­ner der her­aus­ra­gen­den Di­ri­gen­ten sei­ner Ge­ne­ra­ti­on. Er stu­dier­te in der re­nom­mier­ten Di­ri­gen­ten­klas­se von Jor­ma Pa­nu­la an der Si­bli­us-Aka­de­mie in Hel­sin­ki so­wie bei Ar­vid Jan­sons (Di­ri­gie­ren) und Aleksan­der Lab­ko (Vio­li­ne) in Ber­lin.
Vor sei­ner Tä­tig­keit als Di­ri­gent spiel­te Ari Ra­si­lai­nen im Fin­ni­schen Ra­dio-Sin­fo­nie-Or­ches­ter und war von 1980 bis 1986 Kon­zert­meis­ter der 2. Vio­li­nen im Hel­sin­ki Phil­har­mo­nic Or­ches­tra. Wei­ter­hin trat er als So­list so­wie als Kam­mer­mu­si­ker auf, wo­bei die Kam­mer­mu­sik auch heu­te noch zu sei­nen Lei­den­schaf­ten zählt.
Von 1985 bis 1989 war Ari Ra­si­lai­nen Chef­di­ri­gent des Lap­peen­ran­ta Ci­ty Or­ches­tra (Finn­land), an­schlie­ßend bis 1994 Prin­ci­pal Guest Con­duc­tor des Tam­pe­re Phil­har­mo­nic Or­ches­tra und von 1994 bis 2002 Chef­di­ri­gent des Nor­we­gi­schen Ra­di­o­or­ches­ters Os­lo. 1994 bis 1998 über­nahm er die­se Po­si­ti­on auch bei der Jy­väs­ky­lä Sin­fo­nia (Finn­land). Eben­falls als Chef­di­ri­gent lei­te­te er von 1999 bis 2004 die Sin­fo­ni­et­ta im fin­ni­schen Po­ri.
Von 2002 bis Ju­ni 2009 war Ari Ra­si­lai­nen Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­tor der Deut­schen Staats­phil­har­mo­nie Rhein­land-Pfalz. Dar­über ist er seit der Sai­son 2002/03 Stän­di­ger Gast­di­ri­gent des Aal­borg Sym­fo­nior­kes­ters.

An der fin­ni­schen Na­tio­nal­oper in Hel­sin­ki di­ri­gier­te er u.a. „Lo­hen­grin“, „Die Zau­ber­flö­te“ und „To­s­ca“, beim Operfes­ti­val Savon­lin­na über­nahm er 2005 die Lei­tung der fin­ni­schen Oper „Rats­u­mies“ („Der Rei­ters­mann“) von Au­lis Sal­li­nen.
Ari Ra­si­lai­nen lei­te­te die füh­ren­den deut­schen Rund­funk­or­ches­ter (Rund­funk-Sin­fo­nie­or­ches­ter Ber­lin, hr-Sin­fo­nie­or­ches­ter, Ra­dio-Sin­fo­nie­or­ches­ter Stutt­gart des SWR, MDR-Sin­fo­nie­or­ches­ter Leip­zig, NDR Ra­dio­phil­har­mo­nie Han­no­ver und WDR Rund­funk­or­ches­ter Köln), eben­so wie die Ham­bur­ger und die Bre­mer Phil­har­mo­ni­ker, die Slo­we­ni­sche Phil­har­mo­nie, das Or­ches­t­re de la Su­is­se Ro­man­de, das Ber­ner Sym­pho­nie­or­ches­ter und das Ton­künst­ler Or­ches­ter Nie­der­ös­ter­reich.
Zahl­rei­che CD-Ein­spie­lun­gen un­ter­strei­chen die Viel­falt sei­ner künst­le­ri­schen Ar­beit. Da­bei kann Ari Ra­si­lai­nen auf ei­ne er­folg­rei­che Zu­sam­men­ar­beit mit ver­schie­de­nen La­bels zu­rück­bli­cken. Ins­ge­samt wur­den un­ter sei­ner mu­si­ka­li­schen Lei­tung bis­her über 50 Ton­trä­ger ein­ge­spielt, dar­un­ter sämt­li­che Sym­pho­ni­en und So­lo­kon­zer­te von Kurt At­ter­berg so­wie ei­nen Gro­ß­teil des sym­pho­ni­schen Wer­kes von Au­lis Sal­li­nen. Kürz­lich er­schien Sieg­mund von Hau­seg­gers Na­tur­sym­pho­nie mit dem WDR Sin­fo­nie­or­ches­ter Köln.