Prof. Glen Wilson

Historische Tasteninstrumente
Room: B 213

 

Prof. Glen Wilson

Der in den USA geborene Glen Wilson studierte an der Juilliard School in New York. Im Anschluss daran zog er nach Holland und setzte von 1971 bis 1975 seine Ausbildung bei Gustav Leonhardt fort. Er war Mitglied des Niederländischen Kammerorchesters und widmete sich ab 1982 intensiver seiner Laufbahn als Solist und Kammermusiker sowie seiner Tätigkeit als Dozent am Konservatorium Utrecht und bei internationalen Meisterkursen. 1988 wurde er als Professor für historische Tasteninstrumente an die Hochschule für Musik in Würzburg berufen. Auf Cembalo, Hammerflügel, Clavichord und Orgel hat Glen Wilson in über 30 Ländern  konzertiert. 1980 errang er beim Cembalowettbewerb in Brügge die bedeutendsten Preise. Als Duopartner musizierte er mit Gustav Leonhardt, Wieland Kuyken, Michael Chance, Emma Kirkby, Carolyn Watkinson und Alice Harnoncourt. Für Radio Niederlande produzierte er 65 Programme über Alte Musik, die in Amerika, Kanada und Australien ausgestrahlt wurden.

Bei umfangreichen Musikproduktionen arbeitete er mit renommierten Ensembles und Orchestern wie dem Leonhardt Consort, La Petite Bande, Concentus Musicus Wien, Concertgebouworkest und dem Orchester des 18. Jahrhunderts zusammen.  Neben zahlreichen CDs mit Kammermusik  hat er für die Reihe "Das Alte Werk"  des Labels Teldec sieben Solo-CDs mit Werken von Bach und Scarlatti eingespielt. Sein "Wohltemperiertes Clavier" ist Teil von Teldec´s Gesamtausgabe "BACH 2000". In diesem Jahr arbeitet er an einer Gesamteinspielung der Werke von Jan Pieterszoon Sweelinck mit.

1990 gab Wilson sein Debut als Dirigent bei der Neueinstudierung seiner Einrichtung von Monteverdis "Il Ritorno di Ulisse in Patria" durch die Niederländische Oper. Die Produktion erlebte bisher 50 Aufführungen in New York, Los Angeles, Sydney und Amsterdam, wo sie 1998 auch verfilmt wurde.

 

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