18.07.2012 • 20:00 Uhr • B Theater 
Tragicomedia per Musica
Poesia del Sig. Francesco Buti
Uraufführung Paris 1647
Orfeo Ionnis Kalyvas / Johannes Strauß
Euridice Anna Feith / Rebekka Fries
Nutrice Stamatia Molloudi / Mirjam Striegel
Aristeo Vavara-Paraskevi Biza
Satiro Georg Festl / Mooyeol Yang
Amore Hee Eun An / Angelina Jungblut
Venere Marina Kolyva
Vecchia Ionnis Kalyvas / Johannes Strauß
Endimione Elias Wolf
Giuno Arum Lee
Sospetto Hee Eun An / Angelina Jungblut
Gelosia Nora Meyer / Mirjam Striegel
Augure Jakob Mack / Mooyeol Yang
Apollo Dae Kyung Kim
Caronte Michael Gernert
Proserpina Maximiliane Schweda
Plutone Elias Wolf
Momo Daisuke Kuroda
Himeneo Hasmik Schwarz
3 Gratien Bettine Bauer / Anna-Lena Müller / Carla Trescher
3 Parche Angelina Jungblut / Theresa Romes / Franziska Vonderlind
Barockorchester auf Historischen Instrumenten
Violine Sayaka Nakajima, Julia Scheerer, Boyana Maynalovska / Adam Lord (Alumnus), Margit Exner/Boyana Maynalovska, Sophia Stegner, Susanne Roeckl, Jelena Kandíc
Viola Julian Habryka / Margit Exner
Violoncello Julia Goeltenboth
Kontrabass Christian Undisz
Zink Paul Rhee (Gast), Michael Lindner
Blockflöte Lena Fuchs
Cembalo Annedore Hacker, Susanne Kolb, Dorothea Keller, Wilhelm Schmidts
Dirigenten und musikalische Einstudierung
Annedore Hacker, Dorothea Keller, Susanne Kolb, Wilhelm Schmidts, Jörg Straube
Musikalische Gesamtleitung
Prof. Jörg Straube
Gesamtleitung und Regie
Prof. Holger Klembt
Die jeweilige Besetzung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Aushang am Tag der Aufführung.
Dauer der Aufführung: ca. 2 ½ Stunden
Pause nach dem 2. Akt
1. Akt
Endimione lässt sich vor der anstehenden Vermählung seiner Tochter Euridice mit Orfeo ihr Schicksal vorhersagen. Der Augur kann keine guten Anzeichen erkennen. Doch dies schreckt das Brautpaar nicht. Unterdessen muss Aristeo, der Nebenbuhler Orfeos, den Spott des Satyrs ertragen. Venus aber will ihn gegen den Sohn Apolls unterstützen und lässt ihn dafür schön machen. Als bei der Hochzeitsfeier die Fackeln verlöschen, bekräftigen Orfeo und Euridice dem bösen Omen entgegen ihre Liebe zueinander.
2. Akt
Venus in Gestalt einer alten Frau rät der jungen Braut, Orfeo zu verlassen, weil sie nur so ihrem Schicksal entgehen könne. Euridice weist diesen Vorschlag wie auch den von Venus angepriesenen Ersatzehemann Aristeo entrüstet zurück. Nachdem Amore Orfeo über die Pläne seiner Mutter aufgeklärt hat, beschließt Venus, ihr Vorhaben mit göttlicher Macht durchzusetzen. Als Euridice ein Fest aus Freude über den Beistand des Liebesgottes feiert, wird sie von einer Schlange gebissen. Sie weist Aristeo, der ihr zu Hilfe eilt, zurück und stirbt. Apollo klagt mit den Nymphen.
3. Akt
Die Parzen begleiten Orfeo in den Hades. Unterdessen tröstet der Augur Endimione, der sich auch von Orfeo im Stich gelassen fühlt. Und der Geist Euridices bestimmt, dass Aristeo zur Sühne seines Vergehens mit Wahnsinn geschlagen sein soll. Venus intrigiert mit Hilfe der Eifersucht (Gelosia) und der Verdächtigung (Sospetto) dagegen, dass Orfeo vor Pluto Gehör findet. Vergeblich: Er erhält Euridice gegen das Versprechen zurück, sich beim Verlassen des Hades nicht umzuwenden. Als er es nicht halten kann, verliert er die Gattin zum zweiten Mal. Doch bewegen sein Klagegesang und seine Todesbereitschaft die Natur und die Herzen der Götter: Jupiter schenkt der Lyra des Orfeo Unsterblichkeit, da ihr Besitzer nicht mehr nach menschlichen Freuden, sondern nach Ruhm auf der Grundlage der Tugend strebe. (Christoph Henzel)
Der Eintritt beträgt 10 € / 5 € (ermäßigt). Der Kartenverkauf findet an der Abendkasse statt.