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Veranstaltungen an der Hochschule für Musik Würzburg

18.07.2012 • 20:00 Uhr • B Theater

Luigi Rossi: Orfeo
Ausschnitt aus dem Plakat zur Luigi Rossi-Oper Orfeo

Opernschule und Barockorchester der Hochschue für Musik Würzburg

Gesamtleitung: Prof. Holger Klembt

Luigi Rossi (1598–1653): Orfeo

Tragicomedia per Musica
Poesia del Sig. Francesco Buti
Uraufführung Paris 1647

Ausführende

Orfeo     Ionnis Kalyvas / Johannes Strauß
Euridice Anna Feith / Rebekka Fries
Nutrice   Stamatia Molloudi / Mirjam Striegel
Aristeo   Vavara-Paraskevi Biza
Satiro     Georg Festl / Mooyeol Yang
Amore    Hee Eun An / Angelina Jungblut
Venere   Marina Kolyva
Vecchia  Ionnis Kalyvas / Johannes Strauß
Endimione  Elias Wolf
Giuno     Arum Lee
Sospetto Hee Eun An / Angelina Jungblut
Gelosia  Nora Meyer / Mirjam Striegel
Augure   Jakob Mack / Mooyeol Yang
Apollo    Dae Kyung Kim
Caronte  Michael Gernert
Proserpina  Maximiliane Schweda
Plutone   Elias Wolf
Momo      Daisuke Kuroda
Himeneo  Hasmik Schwarz
3 Gratien Bettine Bauer / Anna-Lena Müller / Carla Trescher
3 Parche  Angelina Jungblut / Theresa Romes / Franziska Vonderlind
       
Barockorchester auf Historischen Instrumenten
Violine    
Sayaka Nakajima, Julia Scheerer, Boyana Maynalovska / Adam Lord (Alumnus), Margit Exner/Boyana Maynalovska, Sophia Stegner, Susanne Roeckl, Jelena Kandíc
Viola       Julian Habryka / Margit Exner
Violoncello   Julia Goeltenboth
Kontrabass  Christian Undisz
Zink       Paul Rhee (Gast), Michael Lindner
Blockflöte   Lena Fuchs
Cembalo  Annedore Hacker, Susanne Kolb, Dorothea Keller, Wilhelm Schmidts

Dirigenten und musikalische Einstudierung
Annedore Hacker, Dorothea Keller, Susanne Kolb, Wilhelm Schmidts, Jörg Straube

Musikalische Gesamtleitung
Prof. Jörg Straube

Gesamtleitung und Regie
Prof. Holger Klembt


Die jeweilige Besetzung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Aushang am Tag der Aufführung.
Dauer der Aufführung: ca. 2 ½ Stunden

Pause nach dem 2. Akt

Handlung

1. Akt
Endimione lässt sich vor der anstehenden Vermählung seiner Tochter Euridice mit Orfeo ihr Schicksal vorhersagen. Der Augur kann keine guten Anzeichen erkennen. Doch dies schreckt das Brautpaar nicht. Unterdessen muss Aristeo, der Nebenbuhler Orfeos, den Spott des Satyrs ertragen. Venus aber will ihn gegen den Sohn Apolls unterstützen und lässt ihn dafür schön machen. Als bei der Hochzeitsfeier die Fackeln verlöschen, bekräftigen Orfeo und Euridice dem bösen Omen entgegen ihre Liebe zueinander.

2. Akt
Venus in Gestalt einer alten Frau rät der jungen Braut, Orfeo zu verlassen, weil sie nur so ihrem Schicksal entgehen könne. Euridice weist diesen Vorschlag wie auch den von Venus angepriesenen Ersatzehemann Aristeo entrüstet zurück. Nachdem Amore Orfeo über die Pläne seiner Mutter aufgeklärt hat, beschließt Venus, ihr Vorhaben mit göttlicher Macht durchzusetzen. Als Euridice ein Fest aus Freude über den Beistand des Liebesgottes feiert, wird sie von einer Schlange gebissen. Sie weist Aristeo, der ihr zu Hilfe eilt, zurück und stirbt. Apollo klagt mit den Nymphen.

3. Akt
Die Parzen begleiten Orfeo in den Hades. Unterdessen tröstet der Augur Endimione, der sich auch von Orfeo im Stich gelassen fühlt. Und der Geist Euridices bestimmt, dass Aristeo zur Sühne seines Vergehens mit Wahnsinn geschlagen sein soll. Venus intrigiert mit Hilfe der Eifersucht (Gelosia) und der Verdächtigung (Sospetto) dagegen, dass Orfeo vor Pluto Gehör findet. Vergeblich: Er erhält Euridice gegen das Versprechen zurück, sich beim Verlassen des Hades nicht umzuwenden. Als er es nicht halten kann, verliert er die Gattin zum zweiten Mal. Doch bewegen sein Klagegesang und seine Todesbereitschaft die Natur und die Herzen der Götter: Jupiter schenkt der Lyra des Orfeo Unsterblichkeit, da ihr Besitzer nicht mehr nach menschlichen Freuden, sondern nach Ruhm auf der Grundlage der Tugend strebe. (Christoph Henzel)

Der Eintritt beträgt 10 € / 5 € (ermäßigt). Der Kartenverkauf findet an der Abendkasse statt.