Mark Christopher Lutz und Studierende seiner Klasse umrahmen die Eröffnung der Bach-Tage

Das Würzburger Percussion-Quartett umrahmte die Eröffnung der diesjährigen Bach-Tage am 23. November in der akustisch dankbaren Neubaukirche. Prof. Mark Christopher Lutz musizierte gemeinsam mit Evgeniya Kavaldzhieva (Alumna), Joshua Perret und Nikolai Siebenhaar. Lutz‘ dreiteilige „Meditation B-A-C-H 2017“ bestand aus Naturgeräuschen und nutzte geschickt Raumeffekte. Attacca begann die bekannte „Air“ von Bach. Es folgten Thomas Keemss “Wooden Voices” für Logdrum-Trio. Passend zum 15. Todestag von Bertold Hummel erklangen seine „Fresken 70“ für Schlagzeug Quartett. Als zärtliche Umhüllung des Publikums erklang ein Marimba-Arrangement von J. S. Bachs „Christ lag in Todesbanden“. Den Schluss bildete die “Omphalo Centric Lecture” des Australiers Nigel Westlake für vier Spieler auf zwei Marimbas mit Bass-logdrum, Rassel und Becken. Die geschickte Verbindung von „göttlicher“ bachscher Musik und publikumswirksamer Perkussionsmusik wurde mit lang anhaltendem Applaus quittiert.

Wuerzburger-Percussionquartett-2017

Foto: xtrakt Verlag/Ferdinand Elfert