Reiches Erbe: Wertvolle Musikalien für das Hochschularchiv

Mit einer kleinen Feier bedankte sich die Hochschule für Musik, vertreten durch ihren Präsidenten Prof. Dr. Clausen, am 2.5. bei der Familie Engelhard für die Überlassung von Musikalien des Komponisten und Direktors der Vorgängerinstitution unserer Hochschule Johann Georg Bratsch (1815-1888). Der Stifter, Herr Heiner Engelhard, überreichte mehrere Autographe aus der Feder seines Urgroßvaters, darunter auch die Partitur eines Werkes für Bläser und Chor mit dem Titel „Ruf zur Freude“. Ein Bläser-Ensemble unter der Leitung von Norbert Daum eröffnete mit einem Instrumentalsatz aus diesem Stück diese Feierstunde, zu der neben den bisherigen Rektoren und Präsidenten auch mehrere Familienmitglieder sowie Kolleginnen und Kollegen geladen waren. Dr. h.c. Kirsch skizzierte höchst informativ den Werdegang von Bratsch, der, vom ersten Direktor der Königlichen Akademie F.J. Fröhlich (1780-1862) protegiert, von 1859 bis 1873 die Leitung des Instituts übernahm.
Im Zuge dieser sehr bewegenden Minuten stiftete Herr Engelhard zudem noch zwei zeitgenössische und handsignierte Drucke aus dem Bestand Bratsch’s, eine Partitur der 9. Sinfonie von L.v. Beethoven sowie „Des Heilands letzte Stunden” von L. Spohr.
Präsident Clausen bedankte sich bei der Familie für die überaus großzügige Spende, da die HfM nun mit einem weiteren Schatz aus ihrer institutionellen Vergangenheit das Archiv bereichern kann. Der Bestand harrt nun seiner Auswertung.

Impressionen:

20170502_Notenkonvolut1 20170502_Notenkonvolut3 20170502_Notenkonvolut2