„…oder einfach nur tanzen?“ – Elementare Musikpädagogik gestaltet Gottesdienst

Das Studierenden-Projekt 2018 des Studienbereichs Elementare Musikpädagogik (EMP) galt der Gestaltung des Eröffnungs-Gottesdienstes zum mehrtägigen Fasten-Kurs in der Augustinerkirche. Zum wiederholten Male traten die Augustinerbrüder an das Team der Elementaren Musikpädagogik heran, eine individuell auf ein bestimmtes Thema zugeschnittene Gestaltung zu konzipieren und im Bußgottesdienst am Aschermittwoch zu realisieren. 2018 lautete das Thema „…oder einfach nur Tanzen?“

Die EMP-Studierenden Leonie Janka, Julia Lutz und Julia Zerbin nahmen als Projektleiterinnen diese besondere Herausforderung an: Konzeption, Probenleitung und Durchführung. Die gesamte Klasse der EMP stand ihnen als MusikerInnen, TänzerInnen und als Chor zur Verfügung. Beratend fungierten die EMP-Dozentinnen Mag. Daniela Hasenhündl und Prof. Barbara Metzger.

Ganz im Sinne der EMP beinhalteten die drei im Gottesdienst gezeigten Performances die Ausdrucksbereiche Stimme, Bewegung und Instrumentalspiel sowie den thematischen Bezug zur Sprache. In der ersten Performance unter dem Titel „Tanzen … braucht, schafft, beschützt, öffnet … Räume“  standen abwechselnd kleine Ensembles aus Tänzern und Musikern im Zentrum, die auf unterschiedlichste Art Bewegung und Klang passend zum Titel in Beziehung setzten.

„Schau, was uns im Tanz verbindet! In Kontakt treten, Vertrauen finden, Neues schaffen.“ lautete der vom Team entwickelte Text zur zweiten Performance. Hier zeigten drei Bewegungsgruppen abwechselnd, aber auch gemeinsam, wie Menschen tänzerisch in Beziehung kommen können. Fast schon zirzensisch anmutende Hebefiguren und Aktionen aus der Kontaktimprovisation verdeutlichten das Thema.

In die dritte Performance unterm dem Titel „Einfach dabei sein! Die Freude im Tanzen und Musizieren teilen.“ wurden die überaus zahlreich erschienenen Gottesdienst-BesucherInnen mit einbezogen. Leicht zu imitierende Tanzgesten und ein Lied zum spontanen Mitsingen, das auch im Kanon gesungen wurde, waren die Ausdrucksmittel, mit denen sich alle Menschen verbunden fühlen konnten.

Das Zitat eines Gottesdienstbesuchers spricht für sich: „Die Leichtigkeit und Ausdrucksstärke der jungen Musiker/Tänzer hat uns fasziniert und wir sind sehr beseelt nach Hause gegangen. Es ist für uns ein Geschenk im Kreise der Augustiner diese Veranstaltungen erleben zu dürfen.“

Barbara Metzger

EMPAugustinerkirche

Foto: Daniela Hasenhündl