Beauftragte

Datenschutzbeauftragter

Die Aufgaben des behördlichen Datenschutzbeauftragten sind in Art. 25 Abs. 4 BayDSG wie folgt beschrieben:

„Die behördlichen Datenschutzbeauftragten haben die Aufgabe, auf die Einhaltung dieses Gesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz in der öffentlichen Stelle hinzuwirken. Sie können die zur Überwachung der Einhaltung dieses Gesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz erforderliche Einsicht in Dateien und Akten der öffentlichen Stelle nehmen, soweit nicht gesetzliche Regelungen entgegenstehen; sie dürfen Akten mit personenbezogenen Daten, die dem Arztgeheimnis unterliegen, Akten über die Sicherheitsüberprüfung und nicht in Dateien geführte Personalakten nur mit Einwilligung der Betroffenen einsehen. Sie sind zur Verschwiegenheit über Personen verpflichtet, die ihnen in ihrer Eigenschaft als behördliche Datenschutzbeauftragte Tatsachen anvertraut haben, sowie über diese Tatsachen selbst, soweit sie nicht davon durch diese Personen befreit werden.“

Zu den Aufgaben des Datenschutzbeauftragten gehören insbesondere:

  • das Verfahrensverzeichnis nach Art. 27 BayDSG zu führen, soweit die öffentliche Stelle keine andere Regelung trifft,
  • die Freigabe automatisierter Verfahren nach Art. 26 BayDSG zu erteilen,
  • den Bürgern als Anlaufstelle für Fragen des Datenschutzes zu dienen,
  • die Beantwortung von Auskunftsersuchen nach Art. 10 BayDSG zu koordinieren,
  • bei der Gestaltung von Vordrucken im Hinblick auf die Formulierung der Einwilligung nach Art. 15 BayDSG und auf den Hinweis nach Art. 16 Abs. 3 und 4 BayDSG mitzuwirken,
  • Hinweise zur Datensicherung zu geben.

Als weitere Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten kommen in Frage:

  • Kontrolle der Einhaltung der Datenschutzvorschriften und innerbehördlicher Dienstanweisungen zum Datenschutz und zur Datensicherheit
  • Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung der Datenverarbeitungsprogramme, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet werden sollen (Einbindung bereits bei der Programmentwicklung, Durchführung von Kontrollen)
  • Mitwirkung bei der Prüfung von personenbezogenen Karteien auf deren Zulässigkeit
  • Mitwirkung bei der Schulung der bei der Verarbeitung personenbezogener Daten tätigen Personen hinsichtlich des Datenschutzes
  • Beteiligung bei der Erstellung von Arbeits- und Benutzeranweisungen
  • Prüfung der Zugriffsberechtigungen der Benutzer
  • Beratung bei der Erstellung einer Risikoanalyse und eines daraus resultierenden Sicherheitskonzepts für die Datenverarbeitung
  • Überprüfung der Auftragsdatenverarbeitung hinsichtlich Vertragsgestaltung und Einhaltung der vorgegebenen Maßnahmen zum Datenschutz und zur Datensicherheit.

Nina Paletschek

Personalangelegenheiten, Haushalt
Telefon: +49 (0)931 32187 - 2309

Raum: H 112

Schwerbehindertenvertretung

Menschen mit Behinderung stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und der bayerischen Verfassung. Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes und Artikel 118 a Satz 1 der Bayerischen Verfassung verbieten die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung.

„Den Freistaat Bayern trifft als Dienstherr und Arbeitgeber eine besondere Fürsorgepflicht für seine Beschäftigten mit Behinderung, der er gerne nachkommt.“ (aus dem Vorwort der Fürsorgerichtlinien)

„Die Schwerbehindertenvertretung fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen in den Betrieb oder die Dienststelle, vertritt ihre Interessen in dem Betrieb oder der Dienststelle und steht ihnen beratend und helfend zur Seite.“ (§ 95 Abs. 1 Satz 1 SGB IX)

Die Schwerbehindertenvertretung vertritt die Interessen der Schwerbehinderten und von Behinderung bedrohten Beschäftigten. Sie sind für deren Belange und Probleme sowie als Ansprechpartner für den Arbeitgeber und die Personalräte zuständig.

Reinette van Zijtveld-Lustig

Jazz-Gesang; Methodik
Telefon: +49 (0)931 32187 - 0

Raum: R 206

Ombudsleute zur Sicherung guter wissenschaftlicher Arbeit

Aus der Präambel der „Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ der Hochschule für Musik Würzburg

Die Ombudsleute sind Ansprechpartner für die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und bei Verfahren von wissenschaftlichem Fehlverhalten. 2006 wurden vom Senat verbindliche “Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis” herausgegeben.
„Das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft hatte im Jahr 1997 eine international zusammengesetzte Kommission ‚Selbstkontrolle in der Wissenschaft‘ einberufen. Diese Kommission hat im Januar 1998 Vorschläge zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis vorgelegt. Die Empfehlungen richten sich an die Deutsche Forschungsgemeinschaft und andere Einrichtungen der Forschungsförderung sowie an Einrichtungen der Wissenschaft, an Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Hochschulleitung und Senat der HfM Würzburg sehen in den Vorschlägen der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine notwendige und sinnvolle Grundlage für die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Verfahren bei wissenschaftlichem Fehlverhalten.“

Prof. Stefan Hussong

Akkordeon
Telefon: +49 (0)173 5354688
Fax: +49 (0)931 3292460

Raum: R 305
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Frauenbeauftragte

Die Frauenbeauftragte achtet auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende und unterstützt die Hochschule bei der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Die Frauenbeauftragte und ihre Stellvertreterin werden jeweils für zwei Jahre vom Senat gewählt.

Daniela Hasenhündl

Elementare Musikpädagogik
Telefon: +49 (0)931 32187 - 0

Raum: R 224 / R 226

Stellvertretende Frauenbeauftragte

Prof. Yuuko Amanuma

Musikalische Leitung Opernschule; Klavierauszugspiel
Telefon: +49 (0)931 32187 - 0

Raum: B 107

Behindertenbeauftragter

Der Behindertenbeauftragte hilft Studierenden mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen und bildet für Betroffene das Bindeglied zur Hochschulleitung, damit alle einen ungehinderten Zugang zu Studienangeboten sowie Teilhabe am Hochschulleben haben.

Prof. Jochen Müller-Brincken

Oboe
Telefon: +49 (0)931 32187 - 0

Raum: H 212
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen

Gleichstellung von Frauen und Männern

Isabel Schmitt ist Ansprechpartnerin für die Verwaltung der Hochschule für Musik Würzburg im Sinne des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung von Frauen und Männern (Bayerisches Gleichstellungsgesetz – BayGlG).

Das Bayerisches Gleichstellungsgesetz gilt, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, für die Behörden, Gerichte und sonstigen öffentlichen Stellen des Freistaates Bayern, die Gemeinden, Gemeindeverbände und die sonstigen der Aufsicht des Freistaates Bayern unterstehenden juristischen Personen des öffentlichen Rechts. Vereinigungen, Einrichtungen und Unternehmen, deren Anteile sich unmittelbar oder mittelbar ganz oder überwiegend in öffentlicher Hand befinden, sollen die Ziele dieses Gesetzes berücksichtigen.

Die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst in Bayern wird nach Maßgabe dieses Gesetzes unter Wahrung des Vorrangs von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung (Art. 94 Abs. 2 der Verfassung) gefördert.

Ziel der Förderung ist insbesondere

  • die Erhöhung der Anteile der Frauen in Bereichen, in denen sie in erheblich geringerer Zahl beschäftigt sind als Männer, um eine ausgewogene Beteiligung von Frauen zu erreichen,
  • die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu sichern,
  • auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit für Frauen und Männer hinzuwirken.

Weiteres Ziel ist es, auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Gremien hinzuwirken. Ziel ist ferner, dass alle Beschäftigten, besonders in Vorgesetzten- und Leitungsfunktionen, die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern gewährleisten.

Isabel Schmitt

Horn; Koordination Kammermusik
Telefon: +49 (0)931 32187 - 2232

Raum: Büro: H 116