ERASMUS OUTGOING – MOBILITÄT (SMS)

Erasmus-Studienaufenthalt

Wer kann sich bewerben?

Studierende können mit Erasmus+ gefördert werden, wenn…

  • sie einen Studienaufenthalt in einem der 33 teilnehmenden Programmländer absolvieren wollen,
  • sie an einer deutschen Hochschule regulär immatrikuliert sind,
  • sie das erste Studienjahr abgeschlossen haben,
  • ihre Hochschule am Erasmus+ Programm teilnimmt,
  • die Heimathochschule und die Gasthochschule einen Erasmus-Kooperationsvertrag abgeschlossen haben.

Was wird gefördert?

Studierende erhalten…

  • ziellandabhängige, finanzielle Zuschüsse für ihren Studienaufenthalt im Ausland,
  • akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen,
  • eine Befreiung von Studien-, Registrierungs-, Prüfungs-, Labor- und Bibliotheksgebühren an der Gasthochschule,
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Auslandsaufenthalts (kulturell, sprachlich, organisatorisch),
  • ggf. einen durch Erasmus+ geförderten Onlinesprachkurs im Rahmen des Online Linguistic Support (OLS),
  • ggf. Sonderzuschüsse für einen Auslandsaufenthalt mit Kindern,
  • ggf. Sonderzuschüsse für besondere Bedürfnisse.

Dauer der Förderung

Insgesamt können Studierende bis zu 36 Monate für Studium gefördert werden:

  • jeweils in Bachelor-, Master- und Promotion-Studiengängen bis zu 12 Monate,
  • in einzügigen Studiengängen (z.B. Medizin, Staatsexamen, alte Diplom-Studiengänge) bis zu 24 Monate und zusätzlich 12 Monate im Promotionsstudium,
  • die Förderung kann aufgeteilt und innerhalb eines Studienzyklus auch mehrfach in Anspruch genommen werden (z.B. für zwei Mal für sechs Monate).

Ein Studienaufenthalt kann

  • für mindestens 3 Monate und bis zu 12 Monate gefördert werden.

Stipendienleistungen

Es gelten die folgenden Mindest- und Maximalförderbeträge für Studienaufenthalte. In Erasmus+ sind die Fördersätze für Studienaufenthalte gestaffelt nach drei Ländergruppen für die Zielländer, den jeweiligen Förderbetrag legt die Heimathochschule innerhalb dieser Sätze fest:

  1. Gruppe 1 (monatlich 250-500 Euro): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
  2. Gruppe 2 (monatlich 200-450 Euro): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
  3. Gruppe 3 (monatlich 150-400 Euro): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Bewerbungsunterlagen

sind beim International Office einzureichen:

  • AEC Application Form (download rechts) – als PDF per E-Mail!
  • Learning Agreement (download rechts LA SMS english short without guidelines)* – als PDF per E-Mail!
  • CD/DVD mit ca. 15 Minuten Musik (3 unterschiedliche Stilrichtungen)

Wünschenswert bzw. hilfreich sind außerdem:

  • Lebenslauf (englisch)
  • Motivationsschreiben (englisch)
  • Notenübersicht (englisch)
* Hilfreich für das Ausfüllen des Learning Agreements ist die Zuhilfenahme der deutschen Version: Learning Agreement – Muster mit Leitfaden – deutsch

Antragsfrist

31.01. jeden Jahres für die beiden Semester des folgenden Studienjahres.

Vorbereitung

Es empfiehlt sich, den Auslandsaufenthalt sehr frühzeitig zu planen. Auch ist daran zu denken, Sprachkenntnisse für das jeweilige Land rechtzeitig zu erwerben oder aufzufrischen. Entwickeln Sie im Vorfeld klare Vorstellungen über die Ziele, die Sie mit dem Auslandsstudium verfolgen. Geht es hauptsächlich um das Hauptfach, oder eher um eine Verbreiterung der Fähigkeiten auf anderen Gebieten, um die Berufschancen nach dem Studium zu erweitern?

Finanzierung

Wer seine Finanzen vorab sehr gründlich prüft, schützt sich vor bösen Überraschungen. Die Lebenshaltungskosten sind im Ausland z. T. deutlich höher als in Deutschland.

Auslandsausbildungsaufenthalte im Rahmen einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen einer inländischen und einer oder mehreren ausländischen Ausbildungsstätten können für die jeweilige Dauer der Auslandsaufenthalte (Minimum: 6 Monate) über das Auslands-BAföG gefördert werden, müssen jedoch sehr frühzeitig, d.h. mind. 6 Monate vor Antritt, beantragt werden. Die höheren Förderungssätze bei einer Ausbildung im Ausland können dazu führen, dass auch solche Auszubildende während eines Ausbildungsaufenthaltes im Ausland gefördert werden können, die im Inland wegen der Höhe des Einkommens ihrer Eltern keine Förderung erhalten. EU-Zuschüsse bleiben auf BAföG anrechnungsfrei. Es wird empfohlen, beide Förderungsmöglichkeiten zu beantragen.

Probleme können entstehen, wenn der Hauptfachlehrer an der Gasthochschule eine ganz andere Technik vermittelt als der Würzburger Lehrer. Deshalb sollte man ein Auslandsstudium erst dann in Betracht ziehen, wenn die eigene Instrumental- oder Gesangstechnik auf festen Füßen steht und schon ein krisensicheres Niveau erreicht hat. In jedem Fall ist es ratsam, ein Auslandsstudium sorgfältig mit dem Hauptfachlehrer zu besprechen und vorzubereiten.

ERASMUS – Praktikum

Mit der neuen Programmgeneration Eramus+ können sich Studierende der Hochschule für Musik Würzburg erstmalig um einen Zuschuss für ein zwei- bis zwölfmonatiges ERASMUS-Praktikum in den EU-Ländern, in Island, Liechtenstein, Norwegen, der Türkei und der Schweiz bewerben.

Das Praktikum kann an Hochschulen, öffentlichen und privaten Einrichtungen durchgeführt werden, lediglich Auslandsvertretungen und EU-Institutionen sind ausgeschlossen. Die Studierenden suchen sich den Praktikumsplatz zunächst selbst und beantragen dann beim International Office einen Zuschuss für das Erasmus-Praktikum.

Es ist davon auszugehen, dass die Zuweisung des DAAD für das Studienjahr 2016/2017 begrenzt sein wird. Im Fall von Interesse sollten Sie Ihr Projekt möglichst bis zum 31. Januar 2016 mit den Mitarbeitern des International Offices besprechen.

Förderfähige Zielländer

  • Länder der EU (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern),
  • Island, Liechtenstein, Norwegen, Kroatien, die Schweiz und die Türkei.

Ausgeschlossen sind Praktika an folgenden Einrichtungen:

  • bei allen Europäischen Institutionen
  • bei allen Einrichtungen, die EU-Programme verwalten
  • bei nationalen/diplomatischen Vertretungen des Heimat-/Herkunftslandes der Geförderten
  • bei UN-Einrichtungen und deren Unterorganisationen

Zusätzliche Förderung mit Behinderung oder Kind

Studierende mit Behinderung oder Kind(ern) haben die Möglichkeit, eine zusätzliche Förderung zu beantragen.

Praktikumsmöglichkeiten

finden Sie unter der Webplattform ErasmusIntern.org, die von Studierenden des Erasmus Student Network (ESN) entwickelt wurde. Dort kann nach unterschiedlichen Kriterien gezielt gesucht werden.