Furioser Auftakt: Tage der Neuen Musik sind eröffnet

Mit einem ambitionierten Programm wurden die Tage der Neuen Musik 2019 im Großen Saal der Hochschule für Musik Würzburg eröffnet. Ensembles der Hochschule beeindruckten die zahlreichen KonzertbesucherInnen zunächst mit Interpretationen von Xenakis’ “Pletkó”, Dufays “Nuper Rosarum Flores”, Feldmans “Viola in my Life” und Desperez’ “Salve Regina”. Das Ensemble Neue Musik unter der Leitung von Robert HP Platz (Xenakis), der Kammerchor der Hochschule unter der Leitung von Judith Adamczewski (Dufay) und Elisabeth Maruschke (Desperez), wie auch Nimrod Guez als Solist (Feldman), zeigten sich den anspruchsvollen Werken mehr als gewachsen und ließen die Werke spürbar werden.
Furios begann der zweite Teil des Konzerts mit Rebecca Saunders’ “Fury II”: Solist Michinori Bunya am Kontrabass und das um die Dozenten Stefan Hussong am Akkordeon und Armin Fuchs am Klavier verstärkte Ensemble Neue Musik, ließen unter der Leitung von Robert HP Platz – auch dank der Höchstleistung der Percussion-Studierenden – die ganze “Wut” spüren, die dem Werk den Namen gab. (Hinweis: Heute, 30. Januar 2019, wird “Fury II” erneut aufgeführt: 19:30, R Kammermusiksaal, “Portraitkonzert Rebacca Saunders”, Eintritt: 10,00 €)
Der Kammerchor unter der Leitung von Mario Gebert mit der “Missa Prolationem” von Johannes Ockeghem und schließlich das Ensemble Neue Musik mit “Octandre” rundeten den gelungenen Einstieg in die Tage der Neuen Musik ab, der für die zeitgenössische Musik zu begeistern vermochte.

Impressionen:

Kammerchor und Ensemble Neue Musik unter der Leitung von Robert HP Platz

Kammerchor und Ensemble Neue Musik unter der Leitung von Robert HP Platz

Kammerchor unter der Leitung von Judith Adamczewski

Kammerchor unter der Leitung von Judith Adamczewski

Ensemble Neue Musik: Robert HP Platz, Stefan Hussong, Viola Gaebel, Ingmar Escher, Michinori Bunya

Ensemble Neue Musik: Robert HP Platz, Stefan Hussong, Viola Gaebel, Ingmar Escher, Michinori Bunya

Begrüßungsansprache des Präsidenten, Prof. Dr. Christoph Wünsch

Begrüßungsansprache des Präsidenten, Prof. Dr. Christoph Wünsch