ERASMUS+ für Studierende - Outgoing

Das Bildungsprogramm ERASMUS+ der Europäischen Union fördert den internationalen Austausch in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport. Im Rahmen dieses Programms haben Studierende der Hochschule für Musik Würzburg nicht nur die Möglichkeit, einen Studienaufenthalt oder ein Praktikum in einem der Programm- oder Partnerländer zu absolvieren, sondern erhalten für ihren Auslandsaufenthalt auch einen finanziellen Zuschuss in Form einer Mobilitätsbeihilfe.

Studierende können mit ERASMUS+ gefördert werden, wenn sie regulär an der Hochschule für Musik Würzburg immatrikuliert sind und sich rechtzeitig für den ERASMUS-Studienplatz oder ERASMUS-Praktikum beworben haben. Bei Interesse an einem Auslandsaufenthalt im Rahmen des ERASMUS+ ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Wenn Sie mehr Informationen über ERASMUS+  benötigen, empfehlen wir Ihnen, die ERASMUS-Website des DAADs zu besuchen. Sie finden dort hilfreiche Informationen bezüglich der ERASMUS-Förderung für Studierende und Graduierte sowie praktische Tipps zum ERASMUS-Aufenthalt.

Bei allen Fragen rund um ERASMUS+ wenden Sie sich bitte an Frau Irina Villani.

Informationen für Studienaufenthalte und Praktika, die aus den Projekten 2019 und 2020 gefördert werden

Ein Studienaufenthalt an einer europäischen Partnerhochschule der HfM Würzburg kann für mindestens 3 Monate und maximal 12 Monate im Rahmen von ERASMUS+ gefördert werden. Bei Interesse an einem Studienaufenthalt an einer Hochschule in der Europäischen Union, in Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen sowie in der Schweiz oder der Türkei, die aktuell keine Partnerhochschule der HfM Würzburg ist, bitte das Team des International Office kontaktieren. Wir schließen dann – wenn möglich – einen ERASMUS+-Kooperationsvertrag mit der jeweiligen Hochschule ab!

Förderung

Studierende können im Laufe ihrer Hochschulausbildung für insgesamt 36 Monate Förderung für ein Auslandsstudium im Rahmen von ERASMUS+ erhalten. Pro Studienzyklus, d.h. jeweils im Bachelor-, Master- und Promotionsstudium können Studierende 12 Monate lang gefördert werden. Studierende in einzügigen Studiengängen (z.B. Staatsexamen) können bis zu 24 Monate und zusätzlich für 12 Monate im Promotionsstudium gefördert werden.

Die Förderung im Rahmen von ERASMUS+ beinhaltet

  • ziellandabhängige, finanzielle Zuschüsse* für den Studienaufenthalt im Ausland
  • eine Befreiung von Studien-, Registrierungs-, Prüfungs-, Labor- und Bibliotheksgebühren an der Gasthochschule
  • Unterstützung bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Auslandsaufenthalts
  • ggf. einen durch Erasmus+ geförderten Onlinesprachkurs im Rahmen des ERASMUS+ Online Linguistic Support (OLS)
  • ggf. Sonderzuschüsse für einen Auslandsaufenthalt mit Kindern
  • ggf. Sonderzuschüsse für besondere Bedürfnisse

Die Fördersätze für Studienaufenthalte sind nach drei Ländergruppen gestaffelt:

  • Gruppe 1 (monatlich 450 Euro): Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich.
  • Gruppe 2 (monatlich 390 Euro): Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern.
  • Gruppe 3 (monatlich 330 Euro): Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Mazedonien (EJRM), Tschechische Republik, Türkei, Ungarn.

Bewerbung

Bitte beachten: Die Bewerbung erfolgt papierlos und ausschließlich durch die EASY-Datenbank!

Folgende Schritte müssen unternommen werden:

Schritt 1

Kontaktieren Sie das International Office und teilen Sie uns Ihre Pläne bezüglich des ERASMUS+-Aufenthalts mit! Füllen Sie bitte das Formular Selbstauskunft aus und senden Sie uns dies per E-Mail,  sobald Sie die Gasthochschulen für die Bewerbung festgelegt haben!

Schritt 2

Registrieren Sie sich bei der EASY-Datenbank und füllen Sie im Portal alle benötigte Felder aus: persönliche Angaben, Angaben über das Studium (Bewerbungsbogen und Learning Agreement). Die Frist für die Registrierung bei der EASY-Datenbank ist der 31. Januar eines jeden Jahres für die beiden Semester des darauffolgenden Studienjahres.

Außerdem müssen folgende Bewerbungsunterlagen ins Portal hochgeladen werden:

Schritt 3

Das International Office prüft Ihre Angaben im Portal und nominiert Sie für die verfügbaren ERASMUS-Plätze.

Bewerbungsfristen einzelner Hochschulen können variieren, solche sind im Portal EASY ersichtlich oder auf der Homepage der jeweiligen Gasthochschule.

Die Registrierung bei EASY ist auch dann erforderlich, wenn die  Gasthochschule nicht an dem EASY-Programm teilnimmt. Das Handbuch zur Registrierung und Anmeldung bei EASY finden Sie hier.

Erfahrungsgemäß wartet man bis Mai oder Anfang Juni auf die Zusage. Bei einzelnen Partnerhochschulen kann es bis Anfang Juli dauern, bis man eine Zusage bekommt.

Wichtig: Bitte überprüfen Sie auf der Webseite der jeweiligen Gasthochschule, ob andere oder zusätzliche Bewerbungsunterlagen eingereicht werden müssen!

Vor dem Auslandsaufenthalt

  • Grant Agreement unterschreiben
  • OLS-Test, 1. Assessement durchführen
  • ERASMUS-App auf Smartphone herunterladen

Während des Auslandsaufenthaltes (kurz nach der Einschreibung an der Gasthochschule):

Nach dem Auslandsaufenthalt

sind folgende Unterlagen beim International Office einzureichen:

Praktika

Praktika in den Ländern der Europäischen Union, in Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen sowie in der Schweiz oder der Türkei können für mindestens 2 Monate und maximal 12 Monate mit ERASMUS+ gefördert werden. Studierende der Hochschule für Musik Würzburg suchen sich ihren Praktikumsplatz zunächst selbst und beantragen dann zusammen mit dem Team des IO die ERASMUS+-Förderung. Das Praktikum kann an Hochschulen sowie in allen öffentlichen und privaten Einrichtungen absolviert werden. Von der Förderung ausgeschlossen sind lediglich Praktika bei den Institutionen der Europäischen Union sowie bei allen Einrichtungen, die EU-Programme verwalten; bei nationalen und diplomatischen Vertretungen des Heimat- bzw. Herkunftslands der Geförderten und bei allen Einrichtungen der UN und deren Unterorganisationen.

Praktikumsmöglichkeiten findet man z.B. auf der Webseite erasmusintern.org, die von Studierenden des Erasmus Student Network (ESN) entwickelt wurde.

Förderung

Studierende können im Laufe ihrer Hochschulausbildung für insgesamt 36 Monate Förderung für ein Praktikum im Rahmen von ERASMUS+ erhalten. Dabei ist auch eine Kombination von Auslandsstudium und –Praktikum möglich: Studierende können dementsprechend innerhalb einer Mobilitätsphase sowohl an einer ausländischen Hochschule studieren als auch ein Praktikum im Ausland absolvieren.

Die Förderung für ein ERASMUS+-Praktikum beinhaltet

  • ziellandabhängige, finanzielle Zuschüsse* für den Praktikumsaufenthalt
  • akademische Anerkennung des Praktikums
  • Unterstützung bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Auslandsaufenthalts
  • einen durch Erasmus+ geförderten Onlinesprachkurs im Rahmen des ERASMUS+ Online Linguistic Support (OLS)
  • ggf. Sonderzuschüsse für einen Auslandsaufenthalt mit Kindern
  • ggf. Sonderzuschüsse für besondere Bedürfnisse

* Auch die Fördersätze für Praktika sind nach drei Ländergruppen gestaffelt:

Gruppe 1 (monatlich 555 €): Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Island, Liechtenstein,
Luxemburg, Norwegen, Schweden
Gruppe 2 (monatlich 495 €): Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich,
Portugal, Spanien, Zypern
Gruppe 3 (monatlich 435 €): Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien (EJRM), Polen,
Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn

Bewerbung

Folgende Bewerbungsunterlagen sind beim International Office einzureichen:

Die Bewerbungsfrist ist der 31. Januar eines jeden Jahres für die beiden Semester des folgenden Studienjahres.

Nach dem Auslandsaufenthalt sind folgende Unterlagen beim International Office einzureichen:

  • Confirmation of Attendance
  • Vollständig ausgefülltes Learning Agreement for Traineeship
  • Praktikumszeugnis bzw. Praktikumsbestätigung
  • EU- Online-Fragebogen (Aufforderung kommt automatisch per E-Mail)
  • Narrativer Erfahrungsbericht (zusätzlich zum Online-Fragebogen!)

Informationen für BewerberInnen für Studienaufenthalte und Praktika für das akademische Jahr 2022/2023

Alle Neuerungen des Programs auf einen Blick:

Die Mindestaufenthaltsdauer für Standardmobilität wird für Studienaufenthalte von 3 auf 2 Monate verkürzt. Sie beträgt für Studierende, Praktikanten und Doktoranden nun 2 bis 12 Monate je Studienabschnitt. Ferner können alle Mobilitäten um virtuelle Mobilitätsphasen ergänzt werden. Dadurch ist es nun auch möglich, dass z.B. Studierende, die nicht an einer langfristigen physischen Mobilitätsaktivität teilnehmen können, eine kurze physische Mobilitätsaktivität von 5 bis 30 Tagen durchführen und diese mit einer obligatorischen virtuellen Komponente kombinieren.

Internationale Dimension | Die Rolle der Europäischen Union als globaler Akteur soll durch das Programm gestärkt werden. Hochschulen können bis zu 20 Prozent des bewilligten Projektbudgets für die weltweite Mobilität von Studierenden, Praktikanten, Doktorandinnen und Doktoranden, Dozentinnen und Dozenten und Hochschulmitarbeiterinnen und Hochschulmitarbeitern in Richtung der Partnerländer verwenden. Unsere Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter der Verwaltung können sich nach der Bewilligung des Budgets für das Projekt 2021-2023 (voraussichtlich ab SS 2022) für einen ERASMUS-Aufenthalt in den USA, Israel oder Russland etc. bewerben. Das war bisher mit der ERASMUS-Förderung so nicht möglich.

Förderraten für den neuen ERASMUS+ | Die Höhe des Stipendiums sind für das Projektjahr 2021 unverändert geblieben, es wurden jedoch verschiedene Zuschüssen eingeführt worden, die sogenannten Top-ups. (s. auch unten). Von den Top-ups können Studierende profitieren, die Ihre ERASMUS-Förderung für das akademische Jahr 2022/2023 bekommen. 

Praktika | Praktika für Studierende und Graduierte als zentraler Bestandteil des Erasmus+ Programms erhalten in der neuen Programmgeneration zukünftig ein höheres und europaweit einheitlich festgelegtes Top-up von 150,- EURO pro Monat.

Blended Intensive Programmes | BIPs können genutzt werden, um gemeinsam mit Partnerhochschulen in Programmländern kurze, intensive Mobilitätscurricula zu konzeptionieren, welche eine physische Kurzzeit-Mobilität von 5 bis 30 Tagen mit einer virtuellen Komponente vereint, die Gesamtdauer der einzelnen BIPs ist nicht begrenzt. Mit einem BIP sind z.B. Sommer- und Winterschulen förderbar. Die Beantragung von BIPs wird an unserer Hochschule ab 2022 möglich sein.

Grüne Reisen | Mit dem Thema „Umwelt und Bekämpfung des Klima-wandels“ möchte auch Erasmus Geförderte und Institutionen für Klima-wandel und Umweltschutz sendibilisieren, sowie insbesondere für den "ökologischen Fußabdruck" aufmerksam machen, den die Teilnehmenden durch Mobilität erzeugen. Ein Top-up von 50,- Euro sowie die Berücksichtigung von bis zu 4 Reisetagen für die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel sollen dies in der klassischen Studierendenmobilität unterstützen. Reisekosten-pauschalen für alle Mobilitäten sind bei grünem Reisen erhöht.

Inklusion und Vielfalt | Das Programm zielt darauf ab, Chancengleichheit, Inklusion, Vielfalt und Fairness in allen Bereichen zu fördern. Zukünftig sollen mehr Menschen mit Behinderung und diejenigen, die zur Gruppe der „fewer opportunities“ zählen, gezielt angesprochen werden. In diesem Jahr erhalten Teilnehmer mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mehr als 20 und Eltern mit Kind im Ausland monatlich pauschal 250,- Euro zusätzlich. Bei einem Bedarf darüber hinaus besteht für Personen mit einem GdB ab 20 die Möglichkeit der Finanzierung realer Mehrkosten im Ausland. Im Verlauf der Programmgeneration werden die angesprochenen Personenkreise weiter ausgedehnt.

Digitalisierung | Das Erasmus+  hat das Ziel den Digitalisierungsprozess über das Erasmus Without Paper Network (EWP) mittels Schnittstellen bis zum Jahr 2025 abgecshlossen werden soll. Dies bedeutet, dass Bewerbungsprozess sowie Management und Abwicklung des Programmes bis zu diesem Zeitpunkt komplett papierlos erfolgen wird. An unserer Hochschule läuft bereits der Bewerbungsprozess für ERASMUS+ für Studierende (Outgoing und Incoming) nur digital über EASY-Datenbank

Anerkennung | Ein wichtiges Ziel des ERASMUS+ ist die im Ausland erbrachten ECTS den Studierenden möglichst unproblematisch anzuerkennen. Eine „automatische gegenseitige Anerkennung“  soll gewährleistet sein, ohne dass ERASMUS-Alumni ein gesondertes Anerkennungsverfahren durchlaufen müssen.

Ehrenamtliche Engagements |  Um die demokratische Teilhabe und das bürgerschaftliche Engagement in der Zivilgesellschaft zu stärken, sind Hochschulen aufgefordert, Aktivitäten zu unterstützen und zu organisieren, die es Studierenden ermöglichen, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren und sich aktiv an ihrer lokalen Gesellschaft zu beteiligen. Die NA DAAD fördert bereits zwei Programme des studentischen, ehrenamtlichen Engagements: Lokale Erasmus+ Initiativen (LEI), die dieses Jahr 30-jähriges Jubiläum feiern und Europa macht Schule (EmS). Lokale ERASMUS+ Initiativen Lokale Erasmus+ Initiativen sind studentische Hochschulgruppen, die Studierende deutscher Hochschulen für einen Auslandsaufenthalt (Studium oder Praktikum) motivieren. Sie helfen bei allen Fragen des täglichen und studentischen Lebens und sind oft auch die ersten Ansprechpartner. Zudem helfen sie Incomings sich an der Hochschule zu orientieren und unterstützen sie bei der Integration in das neue Umfeld.