Prof. Tianwa Yang

Violine
Foto: Andrej Grilc

„Heute gibt es kein Vertun mehr: Tianwa Yang ist die stärkste junge Geigerin, weit und breit", kommentierte Eleonore Büning in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (6. Juli 2014). 2014 wurde sie mit einem ECHO Klassik als "Nachwuchskünstlerin des Jahres" sowie mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2015 erhielt sie einen neuerlichen ECHO Klassik, diesmal als "Instrumentalistin des Jahres".

In Deutschland kooperierte Tianwa Yang mit Klangkörpern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester, dem Gürzenich-Orchester Köln, der Dresdner Philharmonie, der Deutschen Radio Philharmonie und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Was internationale Orchester betrifft, musizierte Tianwa Yang u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Radio Symphonie Orchester Wien und dem Helsinki Philharmonic Orchestra. In Nordamerika trat sie u.a. mit den maßgeblichen Orchestern in Vancouver, Baltimore, Seattle und Detroit auf, in Asien u.a. mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Jukka-Pekka Saraste, Jaap van Zweden und Antoni Wit zusammen.

Zu den Festivals, bei denen Tianwa Yang gastierte, zählen u.a. das Lucerne Festival, das Rheingau Musik Festival, der Heidelberger Frühling, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und das Mozartfest Würzburg. Sie trat zudem in der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden, im Wigmore Hall London und im Lincoln Center New York auf.

Tianwa Yang verbindet eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Label Naxos. Dort erschienen preisgekrönte Aufnahmen, darunter eine CD mit den sechs Solosonaten von Eugène Ysaÿe, die Gesamteinspielung der Violinwerke von Pablo Sarasate ("Diapason d’Or"), das Gesamtwerk für Violine und Klavier von Wolfgang Rihm ("Diapason d’Or") sowie eine Gesamtaufnahme der Werke für Violine und Orchester von Camille Saint-Säens.

Geboren und aufgewachsen in Peking, spielte Tianwa Yang mit 13 Jahren als bisher weltweit jüngste Interpretin die 24 Capricen von Niccolò Paganini auf CD ein und galt in ihrer Heimat als "Stolz Chinas". Als 16-Jährige kam sie mit einem DAAD-Sonderstipendium nach Deutschland und legte damit den Grundstein für ihre Karriere in Europa. Ihre künstlerische Entwicklung wurde begleitet und wesentlich geprägt von Lin Yaoji, Jörg-Wolfgang Jahn und Anner Bylsma.