Damit Kinder mehr singen

07.06.2022

Fränkischer Sängerbund und Musikhochschulen unterzeichnen Kooperationsvertrag

v. l. Wolfram Joh. Brüggemann, Prof. Doris Hamann, Prof. Dr. Friedhelm Brusniak, Prof. Michael Forster
v. l. Wolfram Joh. Brüggemann, Prof. Doris Hamann, Prof. Dr. Friedhelm Brusniak, Prof. Michael Forster

NÜRNBERG/WÜRZBURG/COBURG – Um das Singen und Musizieren in Kindergärten und Grundschulen zu fördern, haben die Hochschulen für Musik in Nürnberg und Würzburg mit dem Fränkischen Sängerbund (FSB) einen Kooperationsvertrag unterschrieben.

Ziel sind regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen für ErzieherInnen, GrundschullehrerInnen, MusiklehrerInnen sowie ChorleiterInnen.

Federführend von Hochschulseite sind Prof. Doris Hamann (HfM Nürnberg) und Prof. Michael Forster (HfM Würzburg) in Zusammenspiel mit Studierenden der Elementaren Musikpädagogik beider Hochschulen. Für die Hochschulen ist es von großem Interesse, die musikalische Arbeit mit Kindern als wichtigen Teil der Musikpädagogik weiter zu festigen und zu stärken. „Darüber hinaus ist es für Studierende in den höheren Semestern eine tolle Möglichkeit, in der Fortbildungsarbeit erste Erfahrungen zu sammeln“, so Michael Forster.

Der Präsident des Fränkischen Sängerbundes, Prof. Dr. Friedhelm Brusniak, hebt den Stellenwert der Zusammenarbeit hervor:

„Mit den Musikhochschulen haben wir hochkompetente Partner gewinnen können, die unseren Wunsch unterstreichen, auf allen Feldern des gemeinsamen Singens professionelle und passgenaue Angebote zu geben.“ „Für unseren Chorverband ist die Kooperation ein weiterer wesentlicher Baustein im Bestreben, das Singen in jedem Lebensalter aktiv zu unterstützen und zu begleiten“, betont FSB-Bundeschorleiter Gerald Fink.

„Das wichtigste und komplexeste Instrument ist die Stimme“, betont der FSB-Fortbildungskoordinator Wolfram Brüggemann, und das gemeinsame Singen im Chor „macht einfach Spaß und fördert und stärkt die sozialen Kompetenzen.“ Und genau dies „ist wichtiger denn je“.