Neue Heimat in renom­mierten Orchestern

14.07.2021

Probespielerfolge für Anna Wiede­mann, Nathalie Schmalhofer, Roberta Verna, Peter Fritz und Alexandra Tsiokou

Mit herausragenden Leistungen konnten sich wieder einmal Violinstudierende der HfM Würzburg aus den Klassen von Prof. Herwig Zack und Prof. Tobias Feldmann im Wetteifer mit zahlreichen BewerberInnen Orchester- oder Akademiestellen bei angesehenen Klangkörpern erspielen. Besonders hervorzuheben ist das internationale Renommee der Orchester, mit denen die Studierenden künftig arbeiten werden:

Gewandhausorchester Leipzig
Die Wurzeln dieses international hoch angesehenen Orchesters werden von manchen bereits im Mittelalter verortet, als der Leipziger Magistrat Stadtmusiker in städtische Dienste berief. Als Gewandhausorchester bekannt wurde das Orchester freilich erst im 18. Jahrhundert. 1791 fand das erste "Gewandhauskonzert" statt. Seither ist das Orchester Heimstatt hoher künstlerischer Qualität - nicht zuletzt der vielen herausragenden Gewandhauskapellmeister wegen.

Nathalie Schmalhofer erhielt eine der begehrten Akademiestellen.
Anna Wiedemann gelang es gar, das Probespiel um eine Festanstellung für sich zu entscheiden. Sie wird ab September Mitglied des Orchesters sein.

Sjællands Symfoniorkester (Copenhagen Philharmonic Orchestra)
Das Copenhagen Philharmonic Orchestra wurde 1843 in Zusammenhang mit der Eröffnung des Kopenhagener Tivolis gegründet, wo es auch heute noch in der Sommersaison regelmäßig konzertiert. Daneben entwickelte sich der Klangkörper zu einem weltweit renommierten Orchester.

Roberta Verna wird ab der kommenden Spielzeit als 1. Konzertmeisterin fungieren, worauf sich nicht nur die erfolgreiche Violinstudentin freut, sondern auch das Orchester selbst.

Deutsche Oper Berlin   
Nach Berlin zieht es Peter Fritz. Dort konnte er sich einen der begehrten Plätze in der Orchesterakademie der Deutschen Oper erspielen.

Das Profil des traditionsreichen Orchesters ist geprägt durch Vielfalt des Repertoires und besonders für seine Wagner-Interpretationen. Einige Einspielungen des Orchesters werden zudem als Referenzaufnahmen eingeschätzt.

Opern- und Museumsorchester Frankfurt             
Mit seiner über 200-jährigen Geschichte ist das Orchester eines der traditionsreichsten in Deutschland, das u. a. dreimal in Folge die Auszeichnung "Orchester des Jahres" des Zeitschrift Opernwelt erhielt. Die stilistische Bandbreite des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters umfasst sämtliche bedeutenden Werke der Opern- und sinfonischen Literatur, Barockmusik ebenso wie experimentelle zeitgenössische Kompositionen.

Alexandra Tsiokou erspielte sich einen Akademieplatz und wird künftig in der Zusammenarbeit mit den MusikerInnen des Orchesters wertvolle Praxiserfahrungen sammeln.

Nathalie Schmalhofer
Nathalie Schmalhofer
Anna Wiedemann
Anna Wiedemann
Roberta Verna
Roberta Verna
Peter Fritz
Peter Fritz
Alexandra Tsiokou
Alexandra Tsiokou