Barockvioline

Zu den zentralen Anliegen des Studienfachs zählt einerseits die Ausweitung der Repertoirekenntnis, das Erlernen historischer Spieltechniken und die reflektierte Interpretation alter Musik, andererseits die Entwicklung von abgerundeten und selbstbewussten Musikerpersönlichkeiten, welche sich im gegenwärtigen Arbeitsmarkt erfolgreich als Orchester- und Kammermusiker sowie als Solisten zu etablieren wissen.

Neben dem Einzelunterricht im Kernfach (90 Minuten pro Woche) dient hierzu auch Kammermusikunterricht, wofür die Vielfalt der Abteilung Historische Instrumente ausgiebig Gelegenheit bietet. Zudem ermöglicht die Mitwirkung im hochschuleigenen Barockorchester Auftritte in verschiedenen Konzerten, in der jährlich stattfindenden Barockoper und im Festival „Tage der Alten Musik“.

Die praktische Ausbildung wird durch Cembalo- und Generalbass-Unterricht und das Erlernen eines Ergänzungsinstruments (z. B. Barockviola oder Viola d'amore) erweitert. Stets erfolgt eine Verflechtung mit theoretischem Fachwissen, so z. B. durch Seminare in Literaturkunde und Historischer Aufführungspraxis, in welchen sowohl fundamentale Themenbereiche wie historische Stimmungen und Quellenstudium als auch die Früchte neuester Forschung abgedeckt werden.

Prof. Dr. Pauline Nobes

Barockvioline | Fachgruppensprecherin Historische Instrumente
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Tassilo Erhardt

Barockvioline
Gebäude: Bibrastraße, Raum: B 110